Terapia del trauma

In der Traumatherapie wird zwischen Schocktrauma und Entwicklungstrauma unterschieden.

Schocktraumata

Hierunter versteht man einmalig aufgetretene Ereignisse. Meistens überwältigen diese die Betroffenen völlig unvorbereitet und lösen Hilflosigkeit und Ohnmacht aus.

Das menschliche Gehirn kann Traumata nicht vollständig oder nur stark verzögert verarbeiten. Daher kämpft der Organismus noch mit der Bedrohung, selbst wenn diese schon lange vorbei ist.

Schocktraumata können Symptome wie Depressionen, Ängste, Panikattacken, Schmerzen, Erschöpfung, Konzentrationsstörungen oder Immunschwächen verursachen.

Folgende Ereignisse können Schocktraumata auslösen:

- Unfall (Fahrrad-, Autounfall; Sturz)

- Trennung; Scheidung

- Tod einer nahestehenden Person

- Arbeitsplatzverlust

- Operationen 

- Gewalt; Bedrohung; Überfall usw.

 

Entwicklungstraumata 

Hierbei handelt es sich, im Gegensatz zum Schocktrauma, um Traumata, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Ein Entwicklungstrauma ist eine tiefgreifende seelische Verletzung, die aus einem langen Prozess von Unterdrückung, gefühlter Hilflosigkeit und Gewalt entsteht. Entwicklungstraumata haben ihren Ursprung in der frühen Kindheit.

Sie zeigen sich oft sehr diffus. Dabei hat der Klient eine Empfindung von Isolation oder “Anders-sein”. Sie können aber auch sehr konkret wahrgenommen werden. Dabei kann es sein, dass der Klient das Gefühl hat, auf unsichtbare Hürden und Grenzen im beruflichen wie privaten Bereich zu stoßen.

 

Körperorientierte Traumatherapie

Die von mir angewandte Methode orientiert sich, während des therapeutischen Prozesses, an der achtsamen Beobachtung von körperlichen Phänomenen im Klienten (z.B. „Druck auf der Brust“, „Kloß im Hals“ u.a.). Verstärkt durch die Orientierung im Hier und Jetzt und die Bewusstwerdung von Ressourcen (Kontakt, Bedürfnisse, Vertrauen, Autonomie und Liebe) wird dem Klienten geholfen, traumatische Erfahrungen sicher zu verarbeiten.

Die oben genannten fünf zentralen Ressourcen stehen in enger Verbindung mit entwicklungspsychologischen Lebensthemen.

Kontakt
Man hat das Gefühl, auf diese Welt zu gehören. Man ist in Kontakt mit seinem Körper und seinen Gefühlen und kann Beziehungen eingehen.

Bedürfnisse
Man ist sich seiner Bedürfnisse bewusst und ist in der Lage, auf andere zuzugehen und ihre Fürsorge anzunehmen.

Vertrauen
Man lebt im Selbstvertrauen und hat Zutrauen zu anderen. Man fühlt sich sicher genug, um gesunde wechselseitige Abhängigkeitsverhältnisse mit anderen zu erlauben und sich auf sie zu verlassen.

Autonomie
Man kann klare Grenzen setzen und „nein“ sagen. Man sagt, was man denkt, ohne dabei von Schuldgefühlen oder Ängsten geplagt zu sein.

Liebe
Man ist fähig, liebevolle Beziehungen und eine gesunde Sexualität zuzulassen.

 

Sind diese fünf Grundbedürfnisse erfüllt, bleiben wir im Fluss und in gutem Kontakt zu uns selbst. Wir begegnen unserem Umfeld mit einem Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens.

 

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